Dampfreformierung
Als Dampfreformierung wird ein chemisches Verfahren bezeichnet, was sich als eine der gängigsten Methoden zur Erzeugung von Wasserstoff und Synthesegas (kohlenstoffhaltiges Gasgemisch) bewährt hat. Bei der Dampfreformierung handelt es sich um einen Vorgang, bei welchem ein kohlenstoffhaltiger Energieträger, meist in Form von Methan, Methanol, Leichtbenzin oder auch Flüssiggas, bei kontinuierlicher Wärmezufuhr mit Wasserdampf reagiert. Auf diese Weise entsteht als chemisches Endprodukt grauer, aus fossilen Brennstoffen gewonnener Wasserstoff. Mit jedem Kilogramm dieses bei der Dampfreformierung erzeugten Energieträgers werden über 9 kg CO2 ausgestoßen. Diese Art der Energieerzeugung verursacht erheblichen Schaden an unserem Klima. Trotz dessen werden bislang 70-90 Prozent des weltweit hergestellten Wasserstoffs durch Dampfreformierung gewonnen.